1. Geltungsbereich der AGB

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Geschäftsbeziehung zwischen 4 Pfoten im Glück – Sandra Nawa, Hundephysiotherapeutin/Hundeosteopathin, und dem/der Hundehalter*in.
Sie gelten für sämtliche Behandlungen und Leistungen, soweit nicht schriftlich etwas Abweichendes vereinbart wurde. Grundlage ist ein Dienstvertrag im Sinne der §§ 611 ff. BGB.

  1. Zustandekommen des Behandlungsvertrages

Der Behandlungsvertrag kommt zustande, sobald der/die Hundehalter*in das Leistungsangebot annimmt und einen Termin zur Beratung oder Behandlung wahrnimmt.

Die Hundephysiotherapeutin/Hundeosteopathin ist berechtigt, einen Behandlungsvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen oder abzubrechen, insbesondere wenn:
• kein ausreichendes Vertrauensverhältnis besteht,
• Beschwerden vorliegen, die nicht behandelt werden dürfen oder können,
• gesetzliche oder fachliche Gründe entgegenstehen.

Ein Honoraranspruch für bis dahin erbrachte Leistungen bleibt hiervon unberührt.

  1. Inhalt und Zweck der Behandlung

Die Hundephysiotherapeutin/Hundeosteopathin erbringt ihre Leistungen auf Grundlage ihrer fachlichen Kenntnisse in Hundephysiotherapie, Hundeosteopathie sowie ergänzenden Therapieformen (z.B. Lasertherapie, Hydrotherapie).

Die Auswahl der Therapiemethoden erfolgt nach fachlicher Einschätzung. Der/die Hundehalter*in wird über Art, Ablauf sowie mögliche Vor- und Nachteile der Behandlung informiert.

Die angebotenen Leistungen stellen keine tierärztliche Behandlung dar und ersetzen diese nicht. Es werden keine Diagnosen im tierärztlichen Sinne gestellt.

Ein bestimmter Behandlungserfolg wird nicht geschuldet oder garantiert.

  1. Mitwirkungspflichten des/der Hundehalter*in

Der Therapieerfolg hängt wesentlich von der aktiven Mitwirkung des/der Hundehalter*in ab. Empfohlene Maßnahmen (z.B. Schonung, Leinenzwang, Bewegungsrestriktionen, Trainingsanpassungen) sind gewissenhaft umzusetzen.

Für Schäden oder Verschlechterungen, die durch unsachgemäße oder unterlassene Umsetzung der Therapieempfehlungen entstehen, übernimmt die Hundephysiotherapeutin/Hundeosteopathin keine Haftung.

Der/die Hundehalter*in versichert, dass der Hund frei von ansteckenden Krankheiten ist.

  1. Honorar und Zahlungsbedingungen

Die Hundephysiotherapeutin/Hundeosteopathin hat Anspruch auf ein Honorar gemäß der jeweils gültigen Preisliste, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde.

Das Honorar ist unmittelbar nach jeder Behandlung in bar oder per Karte (EC/Kreditkarte) zu begleichen.
Auf Wunsch wird eine Quittung ausgestellt.

Gerät der/die Hundehalter*in in Zahlungsverzug, ist die Hundephysiotherapeutin berechtigt, Verzugszinsen und Mahngebühren im gesetzlichen Rahmen zu verlangen. Während des Verzugs besteht kein Anspruch auf weitere Behandlungen.

  1. Vermittlung von Fremdleistungen

Soweit Leistungen Dritter vermittelt werden (z.B. Laborleistungen), haftet die Hundephysiotherapeutin nicht für deren Inhalt oder Durchführung. Diese Kosten können als durchlaufende Posten weiterberechnet und gesondert ausgewiesen werden.

  1. Termine & Ausfallhonorar

Termine gelten als verbindlich vereinbart, sobald sie durch 4 Pfoten im Glück – Sandra Nawa bestätigt wurden.
• Absagen bis 48 Stunden vor dem Termin: kostenfrei
• Absagen unter 48 Stunden: 50 % des Behandlungspreises
• Absagen unter 24 Stunden oder Nichterscheinen: 100 % des Behandlungspreises

  1. Haftung

Der/die Hundehalter*in haftet für sämtliche Schäden, die durch ihn/sie oder den Hund an Personen, Räumen oder Praxisausstattung verursacht werden, in voller Höhe.

Die Hundephysiotherapeutin/Hundeosteopathin haftet für Schäden am Hund ausschließlich bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
Die Haftung ist auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.

  1. Vertraulichkeit

Alle im Rahmen der Behandlung erhobenen Informationen werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben, sofern keine gesetzliche Verpflichtung besteht.

  1. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Regelung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt

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